Vaterunser - ein Gebet in sieben Stationen (Aktion statt Gemeindefest 2020)

Coronabedingt war 2020 alles irgendwie anders! Eigentlich sollte es am 29.08.20 ein fröhlich, spritzig und buntes Gemeindefest geben. Auch die erdachte und bereits fertig geplante Corona Alternative, drei Touren "Gemeindefest to go" unter Beteiligung verschiedener Gruppen, wurde zurückgestellt. Dennoch war der Gemeindefestausschuß nicht untätig. Es sollte ja nicht alles ausfallen. 

Das Vaterunser verbindet uns Christen. In den Zeiten des Lockdowns läuteten jeden Abend die Glocken, wir entzündeten eine Kerze und waren räumlich getrennt aber im Gebet und im Vaterunsers miteinander verbunden. Aus diesem Erleben hat sich die Idee entwickelt, das Vaterunser begehbar und begreifbar zu machen.

Jeder Gebetsteil des Vaterunsers wurde deshalb an verschiedenen Stationen von verschiedenen Gruppen aus unserer Gemeinde gestaltet. Ein Weg durch das Vaterunser mit ganz neuen Erlebnissen und Impulsen. An der ersten Station in Wasserkurl konnte man, auf einer Liege liegend oder in den Spiegel schauend, einen Blick in den Himmel werfen! VATER UNSER IM HIMMEL.  Auch die Gedanken, Malereien und Collagen unserer Kinder und Jugendlichen an der Margaretenkirche, dem Ev. KiFaZ und am BoH, erklärten, bezogen sich auf den Alltag und stimmten teilweise nachdenklich. UND VERGIB UNS UNSERE SCHULD – eine Station direkt an der Kirche in unmittelbarere Nähe zu Denkmal und Friedensstein.  DENN DEIN IST (…) DIE HERRLICHKEIT IN EWIGKEIT - auf dem Friedhof konnte man einen Stein mit Ewigkeitssymbol auf ein Grab legen und sich auf der Erweiterungsfläche in einem Wegelabyrinth in VERSUCHUNG führen lassen. Und, dass das TÄGLICHJ BROT  soviel mehr ist als nur ein Nahrungsmittel, wurde am Lutherhaus eindrucksvoll dargestellt. Am Ende konnte der Betrachter an der Kath. Kirche ein AMEN austauschen.
Es gab viel zu entdecken und manch ein Spaziergänger und Radfahrer aus Methler und Umgebung ließ sich auf eine Neu-, Wiederentdeckung des VATERUNSERS ein. 

Ein herzliches DANKE allen, die flexibel und kreativ innerhalb von nur gut drei Wochen diese Stationen möglich gemacht und gestaltet haben. Danke an die Mitarbeiterinnen und Kinder des KIFaZ, an die Mitarbeitenden aus Kirchenchor, Team besonderer Gottesdienst, diakonischer Mittagstisch, dem Presbyterium, Gemeindefestausschuss, dem Helferkreis sowie den Konfis aus beiden Pfarrbezirken.